| Klinsmann macht Jones zum Kapitän - unter Protest! |
|
|
|
| Sonntag, den 22. Januar 2012 um 15:25 Uhr |
|
Klinsmann macht Jones zum Kapitän - unter Protest! Jürgen Klinsmann hat mit den USA einen sehr späten 1:0-Erfolg gegen Venezuela eingefahren, musste sich aber dennoch Kritik anhören. Seine Entscheidung, Jermaine Jones zum Kapitän zu ernennen, stieß dem Fachportal socceramerica.com übel auf. "Jermaine Jones, Nein Danke!", hieß es dort unmissverständlich und in deutscher Sprache.Grund für die harsche Kritik ist Jones' jüngste Vergangenheit. Es sei "schlimm genug, dass Jones, der nach seinem Tritt gegen Marco Reus in Deutschland als übelster Spieler betitelt wurde, ein Teil des Teams geworden ist", so das Fachportal, das die Entscheidung als "dunklen Tag in der Geschichte des Nationalteams der USA" bezeichnete. Dass Klinsmann ihn als geeigneten Führungsspieler ansehe, sei unverständlich. Zumindest das Ergebnis stimmte gegen Venezuela, das unter anderem ohne die in der Bundesliga geforderten Juan Arango (Gladbach) und Tomas Rincon (HSV) auskommen musste. Für den einzigen Treffer sorgte vor 22.403 Zuschauern in Glendale/Arizona Ricardo Clark. Der Edelreservist von Eintracht Frankfurt traf in der siebten Minute der Nachspielzeit nach einer Ecke von Jones per Kopf. "Es war eine großartige Hereingabe, aus der ich das Beste gemacht habe", erklärte Clark. Klinsmann war mit dem Gezeigten durchaus zufrieden. "Wir haben alles in allem eine sehr starke Leistung gezeigt und uns viele Chancen herausgearbeitet. Wir haben in den vergangenen zweieinhalb Wochen hart gearbeitet und sind sehr froh zu sehen, dass die Spieler die Belohnung dafür bekommen." Am kommenden Mittwoch setzt das US-Team seine Testreihe gegen Panama fort, bevor es am 29. Februar in Genua auf Italien trifft. |



