| Del Potro beendet Kohlschreibers Höhenflug |
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| Sonntag, den 22. Januar 2012 um 15:20 Uhr |
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Del Potro beendet Kohlschreibers Höhenflug Höhenflug beendet: Für Philipp Kohlschreiber war im Achtelfinale der Australian Open ebenso Endstation wie für Julia Görges. Nach zuvor starken Vorstellungen konnte das deutsche Duo am Sonntag nicht an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Damit ist Sabine Lisicki, die auf Maria Sharapowa trifft, die letzte verbliebene Deutsche im Feld. Die Turnierfavoriten Roger Federer, Rafael Nadal, Caroline Wozniacki und Titelverteidigerin Kim Clijsters zogen weiter.Aus drei mach eins - Philipp Kohlschreiber und Julia Görges gehen nicht in die zweite Turnierwoche beim Happy Slam in Melbourne, einzig Sabine Lisicki kann nun Down Under noch die DTB-Fahne hochhalten. Der Augsburger Kohlschreiber scheiterte im Achtelfinale am argentinischen Routinier Juan Martin del Potro und hatte nicht den Hauch einer Chance. 6:4, 6:2, 6:1 hieß es für den US-Open-Sieger von 2009, der es nun mit dem ehemaligen Weltranglistenersten und in Australien glänzend aufspielenden Roger Federer zu tun bekommt. Der beendete die Siegesserie von "Aussie"-Hoffnungsträger Bernard Tomic und zog durch ein 6:4, 6:2, 6:2 ins Viertelfinale ein. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz entzauberte den 19-jährigen Local Hero förmlich. In dieser Form ist der fünfte Melbourne-Titel für den an drei gesetzten Basler durchaus drin. Zum 31. Mal in Folge steht Federer in einem Grand-Slam-Viertelfinale! Kurz bevor steht ein Traum-Halbfinale Federer vs. Rafael Nadal. Der spanische French-Open-Sieger gewann das Duell gegen seinen Landsmann und Kumpel Feliciano Lopez mit 6:4, 6:4, 6:2. Und das trotz einer dicken Bandage am rechten Knie - doch "Rafa" gab Entwarnung. "Alles ist okay. Ich fühle mich gut." Er spielt nun gegen den Tschechen Tomas Berdych. Nadal hatte das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres 2009 zum ersten und bislang einzigen Mal gewonnen - damals gegen Federer. Eklat! Berdych gibt Almagro nicht die Hand Nadals Gegner Berdych zeigte sich indes auch Stunden nach dem Eklat im Spiel gegen den Spanier Nicolas Almagro uneinsichtig. Nach dem 4:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 7:6 (7:2) hatte Berdych seinem Gegner am Netz nicht die Hand gegeben. Der an Position zehn gesetzte Almagro hatte Berdych im vierten Satz mit dem Ball an der Schulter getroffen, sich aber umgehend entschuldigt. "Es gehört sich nicht zu versuchen, den Gegner im Gesicht zu treffen. Wer Tennis spielt weiß, wie groß so ein Court ist. Man hat immer genug Platz, den Ball woanders hin zu spielen", so Berdychs Vorwurf. Die Zuschauer quittierten Berdychs Protesthaltung mit lautstarken Pfiffen und Buhrufen. Das Siegerinterview war kaum zu hören. Almagro zeigte für das Verhalten des Tschechen kein Verständnis. "Ich habe mich für diesen Ball viermal entschuldigt. Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht." Abschießen wollte er Berdych keineswegs, sondern: "Ich wollte nur eins: Den Punkt machen." Die Hoffnung ruht auf Hewitt Für die australischen Fans ist nun der 30-jährige Lleyton Hewitt der letzte Hoffnungsträger, nachdem sich Tomic wie zuvor schon Samantha Stosur verabschiedet hat. Der einstige Wimbledon- und US-Open-Sieger - nur dank Wildcard dabei - spielt in der Runde der letzten 16 am Montag gegen den topgesetzten Serben Novak Djokovic. Hewitt ist derzeit verletzungsbedingt 181. der Weltrangliste. Clijsters nach Abwehr von vier Matchbällen weiter Zu den Frauen. Titelverteidigerin Kim Clijsters ist nach der Abwehr von vier Matchbällen weitergezogen. In einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels besiegte die 28-jährige Belgierin die French-Open-Siegerin Li Na aus China mit 4:6, 7:6 (8:6), 6:4. "Ich kann es gar nicht glauben, dass ich gewonnen habe. Das war vielleicht das beste Comeback meiner Karriere", sagte Clijsters nach der hochklassigen Partie in der Rod-Laver-Arena. Im Tiebreak des zweiten Satzes lag die frühere Nummer eins mit 2:6 zurück, kam jedoch mit starken Schlägen zurück. Nun geht es die topgesetzte Caroline Wozniacki aus Dänemark, die die Serbin Jelena Jankovic im Nachtspiel in zwei Durchgängen bezwang. Für Clijsters ist dies die letzte Saison. Julia Görges nach desolater Leistung ausgeschieden Julia Görges enttäuschte am Sonntag gegen die Polin Agnieszka Radwanska. Die Bad Oldesloerin fand überhaupt nicht ins Spiel und musste nach nur 54 Minuten ein 1:6, 1:6 quittieren. Radwanska, Achte der Weltrangliste, trifft im Viertelfinale auf die Nummer drei, die Weißrussin Victoria Azarenka, die Mona Barthel aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Sabine Lisicki aus Berlin hatte sich am Samstag mit einem 2:6, 6:4, 6:2-Sieg gegen die Russin Swetlana Kusnetsowa für das Duell mit der Weltranglistenvierten und zweimaligen Grand-Slam-Siegerin Maria Scharapowa qualifiziert. |



